Sachsen hat bei der Bundesrunde der 65. Mathematik‑Olympiade in Hamburg zehn Medaillen gewonnen – darunter auch zwei Auszeichnungen für Schülerinnen und Schüler aus Meißen, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Vom 7. bis 10. Juni traten rund 200 der besten Nachwuchsmathematiker Deutschlands gegeneinander an. Die sächsischen Teilnehmenden aus den Klassenstufen 8 bis 12 sicherten sich vier Silber‑ und sechs Bronzemedaillen.
Zu den ausgezeichneten Talenten gehören auch Victoria Fedotova und Martin Brill vom Landesgymnasium St. Afra Meißen, die jeweils Bronze in der Klassenstufe 9 erhielten. Kultusminister Conrad Clemens würdigte die Leistungen aller Teilnehmenden: Mathematik sei ein Schlüssel für Zukunftstechnologien, vom Brückenbau bis zur digitalen Entwicklung. Die Erfolge zeigten, wie gut sächsische Schulen junge Menschen für mathematische Herausforderungen begeistern.
Die Silbermedaillen gingen an Richi Kumar und Bhuvan Chalamala (beide Klasse 9, Martin‑Andersen‑Nexö‑Gymnasium Dresden), Aaron Adler (Klasse 10, Wilhelm‑Ostwald‑Gymnasium Leipzig) und Tilman Ferchland (Klasse 11, Wilhelm‑Ostwald‑Gymnasium Leipzig). Bronze erhielten neben den beiden Meißner Preisträgern auch Maria Ihsberner und Armin Ferchland (beide Klasse 8, Wilhelm‑Ostwald‑Gymnasium Leipzig), Tom Edgar Asche (Klasse 10, MAN‑Gymnasium Dresden) sowie Julius Morgenstern (Klasse 11, MAN‑Gymnasium Dresden).