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Waffe vergraben: Ermittler klären Tötungsdelikt in Strehla

Waffe vergraben: Ermittler klären Tötungsdelikt in Strehla
Symbolbild Pistole / pixabay stevepb
Von: Meißen News
Nach dem tödlichen Schuss in Strehla ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Beschuldigte. Die Hintergründe sind weiter offen.

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 42‑jährigen Mann in Strehla am Donnerstag, 11. Juni, ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden gegen drei Männer, teilten die Behörden mit. Ein 41‑Jähriger steht unter dem Verdacht des Totschlags, ein 37‑Jähriger soll Beihilfe geleistet haben, ein 36‑Jähriger wird der versuchten Strafvereitelung beschuldigt.

Dem 41‑jährigen Hauptbeschuldigten wird vorgeworfen, gegen 21.05 Uhr vor einem Wohnhaus an der Riesaer Straße einen Schuss auf den Oberkörper des 42‑Jährigen abgegeben zu haben. Das Opfer starb noch am Tatort. Zuvor soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Männern gekommen sein.

Der 37‑jährige Mitbeschuldigte soll den Schützen zum Tatort gefahren und ihn durch seine Anwesenheit in seinem Entschluss bestärkt haben. Beide Männer sollen anschließend die Tatwaffe an den 36‑Jährigen übergeben haben, damit dieser sie versteckt. Laut Ermittlern vergrub der Mann die Waffe auf seinem Grundstück, wo sie kurze Zeit später sichergestellt wurde.

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Der 41‑ und der 37‑Jährige wurden noch am Donnerstag vorläufig festgenommen, der 36‑Jährige am Freitag, 12. Juni. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen alle drei Beschuldigten beantragt. Sie sollen noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden vorgeführt werden.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Weitere Angaben machten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

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