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Panzerpioniere trainieren in Oberlausitz: Teamgeist prägt Ausbildung

Panzerpioniere trainieren in Oberlausitz: Teamgeist prägt Ausbildung
Panzerpioniere beim Training. Foto: Bundeswehr/Stübner

Die Soldatinnen und Soldaten des Panzerpionierbataillons 803 aus Havelberg absolvieren derzeit eine Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. Das teilte die Bundeswehr am Donnerstag mit. Die Übungen zeigen, wie breit die Ausbildung der Panzerpioniere angelegt ist – von Waffenhandhabung über technische Fähigkeiten bis hin zu infanteristischen Grundlagen.

Auf Gruppenebene werde deutlich, dass alle Soldatinnen und Soldaten über vergleichbare Kenntnisse an Waffen, Geräten und Fahrzeugen verfügen, berichtet Hauptgefreiter Phillip. Dadurch könne jeder flexibel eingesetzt werden. Die intensive Ausbildung auf dem Übungsplatz festige den Umgang mit dem G36, der P8 und weiteren Geräten und ermögliche es, Fertigkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Neben der fachlichen Kompetenz spielt die Kameradschaft eine zentrale Rolle. Hauptfeldwebel Sören betont, dass das gemeinsame Verständnis des Auftrags und die enge Zusammenarbeit entscheidend für den Erfolg seien. Die Panzerpioniere seien nur als Team voll handlungsfähig.

Für die Truppe ist klar: Wer im Gefecht bestehen will, muss auch infanteristisch kämpfen können. Dazu gehören das Beherrschen der Fähigkeiten des Einzelschützen, der sichere Umgang mit Waffen und Gerät, körperliche Fitness und die Fähigkeit, unterschiedlichste Aufträge zu erfüllen. Major Benjamin, Kompaniechef, hebt hervor, dass seine Soldatinnen und Soldaten täglich Engagement, Kreativität und hohe Einsatzbereitschaft zeigen.

Panzerpioniere gelten als besonders kameradschaftlich, weil ihre Aufgaben oft gefährlich und körperlich anspruchsvoll sind. Viele Tätigkeiten – etwa das Räumen von Minenfeldern oder das Errichten von Übergängen – funktionieren nur im perfekt eingespielten Team.