Sparkasse Meißen: Wie Betrüger an ihr Geld wollen
Landkreis Meißen. Ein Anruf, angeblich von der Bank, und schon ist das Konto in Gefahr: Mit solchen Tricks versuchen Kriminelle, an Daten und Geld zu kommen. Nach Erhebungen der Deutschen Bundesbank verursachten 2025 rund 1,8 Millionen betrügerische Zahlungsvorgänge Schäden von mehr als 580 Millionen Euro. Eine häufige Masche ist Phishing. Dabei täuschen Kriminelle Betroffene mit gefälschten Nachrichten, Anrufen oder nachgeahmten Webseiten. Sie wollen an sensible Daten gelangen oder Betroffene dazu bringen, Zahlungen an die Kriminellen zu veranlassen.
Dagegen richtet sich die Kampagne „Phishen Impossible“. Die Schirmherrschaft haben die Deutsche Bundesbank und das Bundesministerium der Finanzen übernommen. „Mit der Kampagne wollen wir Menschen aller Altersgruppen dafür sensibilisieren, verdächtige Inhalte zu erkennen, richtig zu reagieren und Betrugsversuche zu melden“, so Bundesbank-Vorstandsmitglied Lutz Lienenkämper.
Seit Oktober 2026 informieren Unternehmen und Institutionen einen Monat lang über Phishing und andere Formen des Zahlungsbetrugs. Die Sparkasse Meißen ist dabei und informiert über Instagram und Facebook. Videos zeigen Betrugsmaschen und -muster, etwa vorgetäuschte Identitäten oder Anrufe angeblicher Bankbeschäftigter. Die Website der Kampagne nennt Informationsquellen und konkrete Handlungsempfehlungen.
Mehr Informationen zur Kampagne gibt es auf www.phishen-impossible.de. Die Sparkasse Meißen informiert zusätzlich auf Instagram und Facebook.