Riesaer Jugendliche reisen mit Outlaw an den Gardasee
Riesa. Zwölf junge Menschen aus dem Offenen Jugendhaus Riesa sind seit Samstag, 10. Oktober, in Italien. Mit dem inklusiven Jugendprojekt „United in Motion“ reisten die 15- bis 27-Jährigen nach Lonato del Garda in der Lombardei, Riesas Partnerstadt. Das teilte der Träger des Jugendhauses, die Outlaw gGmbH, mit.
Das Projekt steht nach Angaben von Outlaw im Zeichen von Inklusion, Demokratie und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit dem örtlichen Sportverein Polisportiva Lonato Volley sollen die Jugendlichen aus Riesa und Italien erleben, wie Sport sprachliche und kulturelle Grenzen überwindet.
Gefördert wird die Reise über das EU-Programm Erasmus+ und von der Aktion Mensch. Eine entscheidende Rolle spielt laut Outlaw Feralpi Stahl. Das Riesaer Stahlwerk gehört zur Feralpi Group, die ihren Sitz in Lonato del Garda hat.
„Als Teil der italienischen Feralpi Group ist der Austausch zwischen Deutschland und Italien für uns gelebter Alltag. Mit unserem Engagement für das Jugendprojekt möchten wir dazu beitragen, dass diese kulturelle Verbindung auch für junge Menschen aus Riesa erlebbar wird“, sagt Uwe Reinecke, General Manager von Feralpi Stahl.
Chance, die nicht selbstverständlich ist
Für viele Teilnehmer wäre eine solche Auslandsreise ohne Unterstützung kaum möglich. „Dieser Jugendaustausch ist außergewöhnlich, weil er Jugendlichen aus einer Kleinstadt Möglichkeiten eröffnet, die für viele von ihnen alles andere als selbstverständlich sind: ins Ausland reisen, andere Lebenswelten kennenlernen und erleben, dass sie Teil eines gemeinsamen Europas sind“, sagt Anja Müller, Teamleiterin der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Riesa.
Die Jugendlichen dokumentieren ihre Reise in einem digitalen Tagebuch in den sozialen Medien, um Familien und Freunde in Riesa mitzunehmen. Die Pressemitteilung steht bei Outlaw.
Riesa und Lonato del Garda sind seit Mai 2012 Partnerstädte. Die Verbindung geht auf Feralpi zurück. Das Unternehmen aus Lonato produziert seit 1992 in Riesa.