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Riesaer Feralpi-Manager wirbt in Brüssel für emissionsarmen Stahl

Riesaer Feralpi-Manager wirbt in Brüssel für emissionsarmen Stahl
Blick aufs Riesaer Werk. Foto: Feralpi Stahl
Beim Parlamentarischen Frühstück der Wirtschaftsvereinigung Stahl im Europäischen Parlament sprach General Manager Uwe Reinecke mit Abgeordneten über Leitmärkte und den Standort Riesa. Das Unternehmen nennt dort Investitionen von mehr als 220 Millionen Euro.

Wie ein verlässlicher Markt für emissionsarmen Stahl aus Europa entstehen kann, war am Donnerstag Thema eines Parlamentarischen Frühstücks der Wirtschaftsvereinigung Stahl im Europäischen Parlament. Für Feralpi Stahl nahm laut Unternehmensangaben General Manager Uwe Reinecke an dem Termin in Brüssel teil.

Mit Vertretern der Stahlindustrie und Abgeordneten des Europäischen Parlaments, darunter Christian Ehler, Jens Gieseke, Bernd Lange und Markus Ferber, ging es demnach um politische Rahmenbedingungen, unter denen emissionsarmer Stahl langfristig wettbewerbsfähig in Europa produziert werden könne. Reinecke nutzte den Aufenthalt außerdem für Gespräche mit dem sächsischen Europaabgeordneten Oliver Schenk und mit Kai Mindel, dem Leiter der Vertretung des Freistaates Sachsen bei der Europäischen Union.

Für Feralpi sei der direkte Austausch wichtig, weil in Brüssel derzeit zentrale Weichen gestellt würden: von grünen Leitmärkten über europäische Wertschöpfung bis zum Schutz der heimischen Stahlindustrie im internationalen Wettbewerb. Das Unternehmen führt an, am Standort Riesa mehr als 220 Millionen Euro in die Transformation investiert zu haben, und will die Perspektive aus der industriellen Praxis einbringen.