Radebeul: Jägerhofstraße wird wegen Bauarbeiten voll gesperrt
In Radebeul wird ab September eine Stützwand an der Jägerhofstraße umfassend instandgesetzt. Das teilte die Stadtverwaltung Radebeul mit. Die Betonwand zwischen den Hausnummern 14 und 20 weist nach Angaben der Stadt einen schlechten baulichen Zustand und eine eingeschränkte Tragfähigkeit auf. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich am 14. September beginnen und abhängig von der Intensität der Winterperiode bis Juni 2027 dauern.
Im Zuge der Maßnahme wird die bestehende Betonkonstruktion grundhaft saniert beziehungsweise verstärkt. Zusätzlich erhält die Stützwand eine Stahlbetonkappe und ein Schutzgeländer. Damit soll die Konstruktion an die geltenden Standards und Anforderungen angepasst werden.
Für die Arbeiten wird die Jägerhofstraße großräumig voll gesperrt. Betroffen ist der Bereich zwischen der Jägerhofstraße 43 und der Dr.-Rudolf-Friedrich-Straße. Die umfangreichen Ingenieurbauarbeiten müssen zu einem erheblichen Teil von der Straßenebene aus durchgeführt werden. Dadurch wird entsprechend Platz benötigt, sodass eine Durchfahrt während der Bauzeit nicht möglich ist.
Anlieger können ihre Grundstücke weiterhin mit dem Auto erreichen. Die Zufahrt ist sowohl von Radebeul als auch von Lindenau aus möglich. Im unmittelbar betroffenen Abschnitt zwischen den Hausnummern 14 und 20 ist dagegen keine Durchfahrt möglich. Dort bleibt lediglich ein fußläufiger Durchgang für Fußgänger und Radfahrer auf der von der Stützwand abgewandten Straßenseite bestehen.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die durch die Bauarbeiten betroffene Straßenbefestigung wieder in Asphaltbauweise hergestellt. Auch der an die Stützwand angrenzende Gehweg wird erneuert und erhält eine Oberfläche aus Betonsteinpflaster.
Mit der Ausführung wurde die Bauhauf GmbH Hoch- und Tiefbau aus Coswig beauftragt. Die Kosten für die Sanierung der Stützwand belaufen sich voraussichtlich auf rund 465.000 Euro.