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Meißens OB im Gespräch mit Cöllnern: Kreisverkehr, Parkplätze, Bahnhof

Meißens OB im Gespräch mit Cöllnern: Kreisverkehr, Parkplätze, Bahnhof
Immer noch Baustelle: der Meißner Bahnhofsvorplatz. Foto: ULM
Meißens Oberbürgermeister Markus Renner ist mit der Verwaltung durch den Stadtteil Cölln gegangen. Bürger sprachen Verkehrssicherheit, Parkplätze und Müll an.

Meißen. Meißens Oberbürgermeister Markus Renner (parteilos) ist am Mittwochabend mit der Stadtverwaltung durch den Stadtteil Cölln gegangen. Mit dabei waren Bürgermeister Sebastian Schöne und zuständige Mitarbeiter, berichtet die Stadtratsfraktion U.L.M. Es seien viele Interessierte gekommen. Die Stadt hatte den Rundgang für 17 bis 18.30 Uhr angekündigt.

Gestartet wurde am neuen Kreisverkehr Fabrikstraße/Elisabethstraße. Die Gestaltung sei noch nicht abgeschlossen, berichtet die Fraktion: Es gebe technische Änderungen für den Schwerlastverkehr in der Kreismitte. Mehr Verkehrssicherheit sei das große Thema der Teilnehmer gewesen.

Am ehemaligen Landkrankenhaus in der Hospitalstraße, heute eine Seniorenresidenz mit Poliklinik, Arztpraxen und der Moritz-Apotheke, ging es um mehr Parkplätze und einen sicheren Fußgängerüberweg. Die Stadt sei wegen einer Förderung mit dem Land in Kontakt, der Überweg werde geprüft. Angesprochen wurde auch die Erweiterung der Hochschule Meißen (FH) und des Fortbildungszentrums. Der Freistaat will den Campus bis 2030 für 32,6 Millionen Euro erweitern.

Am Lutherplatz wurde über den Tag der Sachsen 2029 gesprochen. Der Stadtrat hatte sich am 23. September dafür ausgesprochen, dass sich Meißen bewirbt. Als Festgelände kommt nach Angaben der Stadt Cölln mit den angrenzenden Straßen und den Elbwiesen infrage. Das Kuratorium will den Ausrichter Anfang Dezember benennen. Die Stadt plant den 13. bis 15. Juli, die Ausschreibung sieht dagegen das erste Septemberwochenende vor. Weiter ging es zum Wochenmarkt an der Brauhausstraße mit der öffentlichen Toilette. Rund um den grünen Platz liege leider viel Müll, berichtet die Fraktion. „Da sollte jeder auf mehr Sauberkeit achten!“

Der Bahnhof sei derzeit „eine der kreativsten Investitionen der Stadt“, heißt es im Bericht der Fraktion. Direkt vor dem Eingang entstehen ein Wasserspiel, wenige Parkplätze und viel Grün. Fertig werden soll es spätestens im zweiten Quartal 2027, für rund eine Million Euro. Im Inneren sei eine Fahrradwerkstatt geplant, berichtet die Fraktion. Dafür gibt es bisher keine städtische Mitteilung. Auch das öffentliche Klavier, am 6. März eingeweiht, soll wieder aufgestellt werden. Warum es derzeit nicht dort steht, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Auch Aldi und die Nachbarmärkte an der Fabrikstraße waren Thema. Die Stadt sei mit den Eigentümern über Wohnungsbau und Freiflächen im Gespräch, berichtet die Fraktion. Grundlage sind die Bebauungspläne „Revitalisierung Quartier Fabrikstraße“ von 2024.

Der Cölln-Rundgang ist der zweite, den Auftakt machte Renner am 9. April im Triebischtal.