Meißen feiert erstmals Heinrichs Sächsisches Oktoberfest
Meißen feiert am 10. und 11. Oktober erstmals „König Heinrichs Sächsisches Oktoberfest“ auf dem Heinrichsplatz. Das Stadtmarketing teilte mit, das neue Format solle die herbstliche Festsaison in der Stadt verlängern und an König Heinrich I. erinnern, der vor fast 1.100 Jahren auf dem heutigen Burgberg ein hölzernes Fort errichten ließ und damit den Grundstein für Meißen und das Land Sachsen gelegt habe.
Beginn ist an beiden Tagen um 11 Uhr, Schluss ist am Samstag gegen 21 Uhr und am Sonntag gegen 19 Uhr. Statt bayerischer Klassiker setzt die Veranstaltung auf regionale Küche. Angeboten werden unter anderem Sächsische Kartoffelsuppe, Quarkkeulchen, Eierschecke und eine „Sächsische Fettbemme Deluxe“ von der Bäckerei Brot und Aehre. Dazu gibt es Meißner Bier, Limonaden und sächsischen Wein. Das Spezialitätengeschäft „Feines und Erlesenes“ verkauft außerdem sächsische Delikatessen. Auch das Bühnenprogramm ist auf zwei Tage ausgelegt.
Am Samstag sollen unter anderem der Meißner Carnevalsverein „Missnia“ und das Blaswerk Meißen auftreten. Für musikalisches Festwiesenfeeling kündigen die Veranstalter zudem die erzgebirgische Band De Randfichten an. Am Sonntag spiele zum Frühschoppen die Gruppe „Aufgeweckte Gartenklänge“ auf ungewöhnlichen Instrumenten wie Gießkannen oder Schubkarren. Zum Ausklang am späten Sonntagnachmittag sei die „Jazz-Polizei“ vorgesehen.
Für Familien ist ebenfalls etwas geplant. Ein historisches Kinderkarussell soll die jüngsten Besucherinnen und Besucher anlocken. Am Sonntag öffnen außerdem die Geschäfte und Boutiquen in der Altstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Stadtmarketing-Chef Christian Friedel sagte, falls das Oktoberfest gut ankomme, könne es 2027 eine zweite Auflage geben.
Mit Blick auf das Jahr 2029 sei die Veranstaltung zudem ein Baustein auf dem Weg zum 1.100-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung von Mark Meissen durch Heinrich I.