Die 39. Kasperiade in Radebeul hat am Wochenende zahlreiche Besucherinnen und Besucher angezogen. Das teilte der Veranstalter am Sonntag mit. Das Puppentheater-Festival bot an sechs Spielorten ein umfangreiches Programm für Familien und Figurentheaterfreunde. Insgesamt 35 Aufführungen, Mitmachangebote und ein sommerliches Rahmenprogramm prägten das Festival.
Zentrale Orte waren unter anderem die Villa Nscho-Tschi, das Tipi im Karl-May-Museum, der Karl-May-Hain sowie Garten und Saal des Gemeindehauses der Lutherkirche. Auch der Ehrenhain der Lutherkirche wurde bespielt. Viele Kinder nutzten die interaktiven Angebote wie Wasserspiele, Bastelstände, Straßenmalerei oder das Kasperletheater. Auf den Bühnen reichte das Programm von Klassikern wie „Frau Holle“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ bis zu modernen Formaten wie „Pony im Koffer“ oder dem MitMachTheater „Hase und Igel“. Fachliche Einblicke bot Lars Rebehn von der Puppentheatersammlung Dresden, der über die Geschichte des Kaspers in der DDR sprach. Ein besonderer Höhepunkt war das Mitmach-Konzert von „Firlefanz und Grete“ am Sonnabend, das viele Familien anlockte.