Das Landeskommando Sachsen hat ein umfangreiches Schießtraining auf der Schießbahn in Doberlug‑Kirchhain absolviert. Das teilte die Bundeswehr mit. Die Übung diente dem Erhalt der Individuellen Grundfertigkeiten (IGF), die alle Soldatinnen und Soldaten jährlich nachweisen müssen.
Im Mittelpunkt standen die Nahbereiche mit der Pistole P8 sowie Schießübungen mit dem Gewehr G36 auf kurze Distanzen und später auf Entfernungen bis 200 Meter. Die Teilnehmenden trainierten verschiedene Lagen, Zielwechsel und das sichere Beherrschen der Waffen unter Zeitdruck. Die Schießfertigkeit wird im Rahmen einer sogenannten Wertungsübung überprüft: Dabei müssen die Soldatinnen und Soldaten auf unterschiedlichen Distanzen in festgelegten Zeitfenstern ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.
Das Schießtraining ist Teil eines breiten Pflichtkatalogs, den jede Soldatin und jeder Soldat jährlich erfüllen muss. Dazu gehören ein Erste‑Hilfe‑Nachweis, die korrekte Handhabung der ABC‑Schutzausstattung, der Basis‑Fitness‑Test, ein Leistungsmarsch, das Kleiderschwimmen sowie der Nachweis der Schießfertigkeit. Die Übungen in Doberlug‑Kirchhain sind für das Landeskommando Sachsen ein zentraler Bestandteil der jährlichen Ausbildung. Die Schießbahn bietet die Möglichkeit, realitätsnahe Szenarien abzubilden und sowohl Präzision als auch Stressresistenz zu trainieren. Die Soldatinnen und Soldaten übten dabei nicht nur das Schießen selbst, sondern auch Abläufe wie Waffenaufnahme, Sicherheitsüberprüfung und taktisches Verhalten im Schießbetrieb.