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Feralpi Stahl Riesa als Unternehmen der Zukunft ausgezeichnet

Feralpi Stahl Riesa als Unternehmen der Zukunft ausgezeichnet
Feralpi Stahl in Riesa. Foto: Feralpi
Von: Meißen News
Ein Institut würdigt Feralpi Stahl für Innovation und Werte. Was hinter der Auszeichnung steckt, zeigt ein Blick nach Riesa.

Der Stahlhersteller Feralpi Stahl ist als „Unternehmen der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Das teilte das Unternehmen mit. Verliehen wurde die Ehrung vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind).

Nach Angaben des Unternehmens würdigt die Auszeichnung insbesondere die strategische Ausrichtung auf nachhaltiges Wirtschaften und moderne Führungsstrukturen. Ziel sei es, die Stahlindustrie durch Innovationen und ein verändertes Leadership langfristig weiterzuentwickeln. Feralpi Stahl hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass neben technologischen Entwicklungen auch Faktoren wie transparente Kommunikation und eine wertebasierte Unternehmenskultur eine zentrale Rolle spielen. Diese würden als Grundlage für stabile Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitenden gesehen. Die Auszeichnung bewertet demnach den ganzheitlichen Ansatz aus wirtschaftlichen und sozialen Aspekten innerhalb der Unternehmensführung.

Das Unternehmen sieht sich durch die Ehrung in seinem Kurs bestätigt. Gleichzeitig wird die Rolle der Beschäftigten betont, die die strategischen Veränderungen im Arbeitsalltag umsetzen.

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Hintergrund: Feralpi Stahl in Riesa

Feralpi Stahl zählt zu den größten Industriebetrieben im Landkreis Meißen. Am Standort in Riesa arbeiten rund 900 Beschäftigte, perspektivisch soll die Belegschaft auf etwa 950 steigen. Der Umsatz des Unternehmens liegt bei gut 600 Millionen Euro jährlich, in früheren Angaben auch bei rund 675 Millionen Euro. Das bestehende Walzwerk in Riesa produziert aktuell rund 850.000 Tonnen Baustahl pro Jahr. Im neuen Spooler-Walzwerk sollen perspektivisch 400.000 bis 450.000 Tonnen Spooler-Produkte jährlich entstehen – für automatisierte Anwendungen in der Maschinenindustrie. Mit dem geplanten Übergang in den Dreischichtbetrieb ab 2027 soll die Grundlage für die volle Kapazitätsausschöpfung geschaffen werden. 

Das Spooler-Walzwerk ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms der Feralpi Group in Höhe von insgesamt über 220 Millionen Euro am Standort Riesa. Neben dem Ausbau der Walzkapazitäten umfasst das Programm auch Maßnahmen in der Schrottaufbereitung sowie in der Energie- und Infrastruktur. 

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