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Chopin in Meißen: Pianist springt ein

Lächelnder Pianist mit dunklem Anzug stützt sich auf einen Flügel, sein Spiegelbild im Lack
Springt in Meißen ein: der Pianist Alexander Gadjiev. Foto: Andrej Grilc
Die Elbland Philharmonie hatte für Sonnabend die Pianistin Elisabeth Brauß angekündigt, doch sie ist krank. Für das Chopin-Konzert in der Johanneskirche reist nun Ersatz aus London an.

Meißen. Kurzfristiger Wechsel am Flügel: Die Pianistin Elisabeth Brauß kann das Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen am Sonnabend, 31. Oktober, in der Meißner Johanneskirche krankheitsbedingt nicht spielen. Den Solopart übernimmt Alexander Gadjiev, der dafür eigens aus London anreist, teilt das Orchester mit. Das Programm bleibt unverändert.

Unter Chefdirigent Hermes Helfricht erklingt ab 18 Uhr Frédéric Chopins 1. Klavierkonzert e-Moll. Danach spielt das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys 5. Sinfonie, die „Reformations-Sinfonie“. Beide Werke entstanden 1830. Mendelssohn schrieb seine Sinfonie zum 300. Jahrestag der Augsburger Konfession, im Finale erklingt der Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Das passt zum Reformationstag.

Für das Orchester ist es eine Rückkehr: In der Johanneskirche spielte es zuletzt vor zwei Jahren bei den Landeskirchenmusiktagen. In der Pause schenkt die Winzergenossenschaft Meißen regionale Weine aus.

Karten gibt es unter Telefon 03525 72260, per E-Mail an ticket@elbland-philharmonie-sachsen.de und online über etix.