Aschenbrödel-Tickets für Moritzburg gibt es nur noch online
Moritzburg. Wer die Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg sehen will, muss sich in diesem Jahr vorab im Internet ein Ticket sichern. Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, dem 22. Oktober, und läuft zum ersten Mal ausschließlich über den Onlineshop von Schlösserland Sachsen. Damit sollen die Besucherströme noch besser gelenkt werden, teilt Schlösserland Sachsen mit.
Verkauft werden Zeitfenstertickets im Abstand von 15 Minuten, bezahlt wird per Kreditkarte oder Paypal. Die Preise bleiben gegenüber dem Vorjahr gleich: 12 Euro für Vollzahler, ermäßigt 10 Euro, Kinder und Schulklassen zahlen 4,50 Euro pro Person.
Vorher bleibt das Schloss zweieinhalb Wochen zu
Vom 2. bis 19. November ist das Schloss geschlossen, weil es für die Winterausstellung umgebaut wird. Die Schau zum Märchenfilm öffnet am Freitag, dem 20. November 2026, und läuft bis zum 28. Februar 2027. Geöffnet ist täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr, letzter Einlass ist um 16.15 Uhr. An den Adventswochenenden und zwischen Weihnachten und Neujahr ist bis 18.30 Uhr geöffnet, letzter Einlass dann um 17.15 Uhr. Geschlossen bleibt das Schloss am 24. und 31. Dezember 2026 sowie am 7., 8., 11., 18. und 25. Januar und am 1. und 22. Februar 2027.

Blick in die Aschenbrödel-Ausstellung auf Schloss Moritzburg. Foto: Sylvio Dittrich/Schlösserland Sachsen
150 Aschenbrödel auf der Schlossterrasse gesucht
Die Winterausstellung findet in dieser Saison zum 15. Mal statt. Zum Jubiläum haben die Mitarbeiter von Schloss Moritzburg gegen ihre Chefin, die Schlossleiterin, gewettet: Sie wollen am Samstag, dem 6. Februar 2027, mindestens 150 als Aschenbrödel verkleidete Menschen auf der Schlossterrasse versammeln. Fans von nah und fern sind aufgerufen, mitzumachen. Einzelheiten zum Ablauf, zu den Kostümvorgaben, zum Wetteinsatz und zum Dankeschön fürs Mitmachen stehen auf der Internetseite von Schloss Moritzburg.
Der Märchenfilm entstand 1973 als Koproduktion der DEFA und der Prager Barrandov-Studios unter der Regie von Václav Vorlíček. Schloss Moritzburg diente darin als Schloss der Königsfamilie. Auf der Treppe an der Ostseite des Schlosses verliert Aschenbrödel ihren Schuh – heute erinnert dort eine Nachbildung aus Bronze an die Szene. Die erste Winterausstellung 2009/2010 zählte mehr als 150.000 Besucher.