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A4 bei Nossen: Krankentransport kam im richtigen Moment

Weißer Ford-Transporter mit zerstörter Front und zersplitterter Frontscheibe auf der A4, dahinter ein Löschfahrzeug der Feuerwehr und Einsatzkräfte, im Hintergrund Stau und Windräder
Der Kleintransporter nach der Kollision mit einem Lkw auf der A4 bei Nossen. Im Hintergrund staut sich der Verkehr. Foto: Feuerwehr Nossen
Nach dem schweren Unfall auf der A4 bei Nossen war ein eingeklemmter Beifahrer auf schnelle Hilfe angewiesen. Die kam von einer Seite, mit der niemand rechnen konnte.

Nossen. Für den eingeklemmten Beifahrer zählte nach dem schweren Unfall auf der A4 bei Nossen jede Minute. Dass ihm so schnell geholfen wurde, lag auch an einem Krankentransport, der zufällig an der Unfallstelle vorbeikam. Die Besatzung übernahm die erste medizinische Versorgung, noch bevor der Mann aus dem Wrack befreit war. Das geht aus dem Einsatzbericht der Feuerwehr Nossen zum Unfall vom Montag, 5. Oktober, hervor.

Laut Feuerwehr war ein Kleintransporter mit einem Lkw zusammengestoßen. Der Beifahrer saß danach im Fahrzeug fest. Die Kameraden befreiten ihn mit hydraulischem Rettungsgerät zügig aus seiner Lage. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik. Drei weitere Insassen kamen ebenfalls ins Krankenhaus. In ihrem Beitrag nennt die Feuerwehr als Einsatzkläfte auch. die Johanniter Meißen/Mittelsachsen, das DRK Freital und die Malteser in Sachsen.

Nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz fuhr der 51-jährige Fahrer des Ford-Transporters auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Chemnitz. Etwa zwei Kilometer nach dem Autobahndreieck Nossen kam das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache nach rechts ab. Dort stieß es mit einem MAN-Lkw zusammen, den ein 42-Jähriger auf dem rechten Fahrstreifen steuerte. Der Transporterfahrer und seine drei Mitfahrer im Alter von 39, 46 und 47 Jahren wurden schwer verletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 17.000 Euro. Warum der Transporter die Spur verließ, ist weiter unklar.

Während der Rettung und der Aufräumarbeiten war die Richtungsfahrbahn rund zwei Stunden voll gesperrt. In Richtung Chemnitz bildete sich ein kilometerlanger Stau. Meißen News (diesachsen.de) hatte bereits am Tag nach dem Unfall über die Kollision berichtet. Den vollständigen Einsatzbericht hat die Feuerwehr Nossen auf Instagram veröffentlicht.

Unfall: Montag, 5. Oktober 2026, gegen 14.45 Uhr, A4 in Richtung Chemnitz, etwa zwei Kilometer nach dem Autobahndreieck Nossen zwischen Dreieck und Anschlussstelle Siebenlehn.