Mit einer Rede des Menschenrechtsaktivisten und früheren politischen Gefangenen Maksym Butkewytsch wird am 27. März um 10.15 Uhr der ukrainische Stand auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse eröffnet. Mit dabei sind auch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Claudia Roth, Leipzigs Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und Buchmesse-Direktorin Astrid Böhmisch. An vier Tagen präsentiert sich das kriegsgeschüttelte Land als Hort einer nach wie vor lebendigen und resilienten Literaturszene. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Herausforderungen des Krieges für Europa und die ukrainische Gesellschaft sowie die Geschichte und Erfahrungen der Krimtataren
Maksym Butkewytsch stellt ebenso sein neuestes Werk vor wie der ukrainische Journalist Pavlo Kazarin, der seit 2022 als Soldat dient. Ein weiterer Höhepunkt ist die Buchvorstellung über den krimtatarischen Menschenrechtler und ehemaligen Vorsitzenden des Medschlis (Parlament) des Krimtatarischen Volkes Mustafa Dschemiljew. Darüber hinaus wird die neue deutsche Übersetzung des Buches der ukrainischen Schriftstellerin Viktoria Amelina präsentiert, die 2023 bei einem russischen Raketenangriff in Kramatorsk ums Leben kam. Zu den weiteren Neuerscheinungen zählen das neue Buch von Marianna Kijanowska „Babyn Jar. Stimmen“ sowie „Donezk Girl“ von Tamara Duda.