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Weihnachten im Erzgebirge: «Männlmacher» fürchten um Umsätze

Weihnachten im Erzgebirge: «Männlmacher» fürchten um Umsätze
Birgit Uhlig steht in ihrer Werkstatt umgeben von weihnachtlichen Lichthäusern. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News

Nicht nur für den Einzelhandel ist Weihnachten die wichtigste Zeit des Jahres: Auch die «Männlmacher» im Erzgebirge blicken mit Sorge auf die kommenden Wochen. «Drei Viertel des Jahresumsatzes macht der Fachhandel im vierten Quartal - einen großen Teil davon im November und Dezember mit Spontankäufen in weihnachtlicher Atmosphäre», sagte Frederic Günther vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller der Deutschen Presse-Agentur.

Doch mit der Absage sämtlicher Weihnachtsmärkte und der Verschärfung der Corona-Maßnahmen werden die Aussichten auch im Erzgebirge düster: Es fehlen laut Günther vor allem die Touristen. Sind die Übernachtungskapazitäten in der Region normalerweise zu Weihnachten komplett ausgebucht, werden in diesem Jahr wegen der Corona-Regeln keine Gäste erwartet, heißt es vom Tourismusverband Erzgebirge. Mit vorübergehend geöffneten Läden etwa in Annaberg-Buchholz oder Freiberg, weihnachtlichem Lichterglanz und einem Internet-Markt der Manufakturen versucht die Region gegenzusteuern.

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