Auftakt nach Maß: Mit einem fulminanten Konzert hat das Moritzburg Festival für Kammermusik seine 34. Ausgabe begonnen. Das Programm lief unter dem Namen «Elbe» und bot auf der Nordterrasse von Schloss Moritzburg ausschließlich Werke deutscher Komponisten der Romantik: Carl Maria von Weber, Clara Schumann und Johannes Brahms. Das Publikum war begeistert und spendete viel Beifall. Bis zum Sonnenuntergang mischten sich Graugänse mit ihrem Geschnatter immer wieder ein. Das von Wasser umgebene Jagdschloss gibt der Kammermusik eine besondere Bühne.
Festival lädt zu einer musikalischen Flusspartie ein
In diesem Jahr ist das Publikum zu einer musikalischen Flusspartie eingeladen. In 20 Konzerten nehmen 26 Musikerinnen und Musiker aus aller Welt das Publikum mit auf eine Reise von der Newa über Moldau und Elbe, Donau und Seine bis hin zum Mississippi. Das «Seine»-Konzert am Samstag enthält Werke französischer Meister. Am Sonntag folgt «Vom Hudson River zum Mississippi» unter anderem mit Musik von Philip Glass, Elvis Presley und George Gershwin.
Festival Akademie mit jungen Künstlern aus 19 Ländern
Parallel zum Festival findet die 21. Moritzburg Festival Akademie mit 41 jungen Frauen und Männern aus 19 Nationen statt. Sie bilden das Moritzburg Festival Orchester unter der Leitung seines spanischen Chefdirigenten Josep Caballé Domenech. Sie gestalten unter anderem ein Orchesterkonzert im Dresdner Kulturpalast und ein musikalisches Picknick im Park von Schloss Proschwitz.
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