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Bundeswehr-Museum widmet sich Entwicklung Militär-Technik

Bundeswehr-Museum widmet sich Entwicklung Militär-Technik
Ausstellungsstücke von «Overkill - Militär. Technik. Kultur im Kalten Krieg» stehen vor dem Museum. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden widmet sich ab dem 16. Juni der Entwicklung und dem Wandel militärischer Technologien. Die Sonderausstellung «Overkill» hinterfrage, «welche Rolle Militär, Gesellschaft und Kultur dabei spielten», teilte das Museum am Mittwoch mit. Die hohen Investitionen des Militärs habe schon lange kontroverse Debatten ausgelöst - nicht nur wegen des militärischen Hintergrunds, sondern auch wegen des Einflusses der Technik auf Menschen und Umwelt.

Der Name der Ausstellung sei angelehnt an den japanischen Katastrophenfilm «Overkill - Durch die Hölle zur Ewigkeit» aus dem Jahr 1980, in dem ein vom Militär entwickeltes Virus fast die gesamte Menschheit tötet und darauf ein atomarer Feuersturm folgt, erklärt Kurator Jens Wehner. Die Thematik des militärischen Einflusses auf Menschen und Umwelt beschäftige die Welt auch heute noch. Die Frage, ob die generelle Technikentwicklung in einem «Overkill» enden könnte - also einem Auslöschen eines großen Teils oder sogar der kompletten Menschheit - tauche Wehner zufolge spätestens seit dem Abwurf der ersten Atombombe immer wieder auf.

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Wie Raumfahrt, Computer und Düsenflugzeuge hatte auch die Atomkraft ihren Ursprung im Zweiten Weltkrieg. Zu einer gesellschaftlich prägenden Entfaltung kamen diese Technologien aber erst in der Epoche des Kalten Krieges und beeinflussen unser Leben bis heute. Die Sonderausstellung läuft bis zum 30. Juni 2024 und gibt Besucherinnen und Besuchern unter anderem einen Einblick in die Arsenale der Supermächte.

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