Es ist ein Roman über digitale Kommunikation, über Selbstverwirklichung und Kunst. Martina Hefters «Hey guten Morgen, wie geht es dir?» steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, der am 14. Oktober vergeben wird. Die 59 Jahre alte Autorin lebt in Leipzig, der Roman trägt autofiktionale Züge.
Hefter - die auch Lyrikerin und Performerin ist - ist ein kunstvolles Werk gelungen, das so gegenwärtig wie poetisch ist. Erzählt wird von der Mittfünfzigerin Juno, einer Künstlerin, die mit ihrem schwer kranken Mann Jupiter, einem Schriftsteller, in Leipzig lebt. Jupiter hat Multiple Sklerose und kann die Wohnung ohne Junos Hilfe nicht verlassen.