Von historischen Geigen bis arabischen Lauten: Zum 140. Jubiläum des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen im Vogtland soll eine Sonderausstellung den reichen Fundus des Hauses zeigen und gleichzeitig dessen Probleme nicht verschweigen. «Unsere Sammlung ist von internationaler Bedeutung und hätte noch mehr Aufmerksamkeit verdient», sagte Museumsleiter Kim Grote der Deutschen Presse-Agentur. Nun werden für die breite Öffentlichkeit noch unbekannte Instrumente des eigenen Bestands aus dem Depot geholt und ab 6. Mai präsentiert.
Gleichzeitig bräuchte es dringende Entscheidungen, um den Standort des Museums zu erhalten, mahnte der Museumsleiter. «Die Immobilie muss saniert werden, das Problem besteht seit Jahren», erklärte Grote zum Zustand des 1784 erbauten Gebäudes in städtischem Besitz. Schwierig bleibe die Suche nach geeigneten Förderungen, um die rund 4000 vorwiegend historischen Instrumente zukünftig präsentieren zu können. Inbegriffen sei eine Sammlung historischer, außereuropäischer Instrumente, die ab den 1880er Jahren zusammengetragen wurden. «Vom Alter und Erhaltungszustand bedeutsam. Unser Haus hat Potenzial.»