Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor falschen Mails des Bundeskriminalamtes (BKA). Darin würden den Empfängern schwere Straftaten im Internet vorgeworfen. Nach Angaben der Verbraucherschützer sind die Nachrichten oft von einem angeblichen «Oberstabsfeldwebel» gezeichnet. Sie würden täuschend echt wirkende Dateianhänge mit BKA-Briefkopf enthalten.
Kriminelle wollen an sensible Verbraucherdaten gelangen
«Darin drohen die Täter mit Haftbefehlen, Einträgen in Straftäter-Registern und der Weitergabe an die Medien. Um das angebliche Verfahren abzuwenden, sollen die Betroffenen innerhalb von 72 Stunden eine Stellungnahme sowie eine Kopie ihres Reisepasses per E-Mail einsenden», hieß es. Die Betrüger versuchten so, an sensible Verbraucherdaten zu gelangen.