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Täuschung mit Orden aus Grünem Gewölbe

Täuschung mit Orden aus Grünem Gewölbe
Der Pretiosensaal im Historischen Grünen Gewölbe im Dresdner Schloss der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Von: DieSachsen News

Direkt nach der für den 16. Mai geplanten Urteilsverkündung im Prozess wegen des Juwelendiebstahls aus dem Historischen Grünen Gewölbe Dresden soll am Landgericht Dresden erneut im Zusammenhang mit dem Fall verhandelt werden. Für den Nachmittag hat eine andere Strafkammer den Beginn der Hauptverhandlung gegen den mutmaßlichen Betrüger angesetzt, der die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Ende 2021 mit einem vermeintlichen Stück aus der damals noch verschwundenen Beute des Einbruchs getäuscht und um 40.000 Euro erleichtert haben soll. Zuerst berichtete die «Sächsischen Zeitung» (Freitag) darüber.

Laut Anklage soll der Niederländer den SKD bei einem Treffen in Antwerpen vorgegaukelt haben, er könne den wertvollen Bruststern des polnischen Weißen Adler-Ordens zurückkaufen. Vertreter des Museumsverbundes hatten ihm daraufhin das Geld gegeben, der angebliche Diamantenhändler verschwand damit. Der vorbestrafte Mann war in seiner Heimat zunächst in anderer Sache festgenommen worden. Er ist seit November 2022 in Deutschland in Untersuchungshaft und nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs angeklagt. Für den Prozess gegen ihn ist zunächst der 23. Mai als weiterer Termin genannt.

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Bei dem Einbruch in das weltberühmte Schatzkammermuseum am 25. November 2019 hatten die Täter 21 Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten im Wert von insgesamt über 113 Millionen Euro erbeutet. Zwei Männer waren ins Dresdner Residenzschloss eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und die darin befestigten Juwelen herausgerissen. Nach über einem Jahr soll vormittags am 16. Mai zunächst der Prozess gegen sechs wegen des Coups Angeklagten zu Ende gehen. Im Zuge einer Verständigung zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht hatten vier von ihnen die Beteiligung an dem Verbrechen zugegeben und ein weiterer Hilfe bei der Vorbereitung. Der sechste Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe der Anklage. Zuvor, im Dezember 2022, war der Großteil der gestohlenen Schmuckstücke zurückgegeben worden - darunter auch das den SKD offerierte.

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