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Mutmaßliche Schleuser festgenommen: Durchsuchungen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Die Bundespolizei hat im ostthüringischen Altenburg sowie in Erfurt drei mutmaßliche Schleuser festgenommen. Den Männern aus Syrien, Serbien und der Türkei sowie zwei weiteren Verdächtigen wird vorgeworfen, mindestens 58 Menschen unter anderem über die Autobahnen 4 und 17 nach Deutschland gebracht zu haben, wie die zuständige Bundespolizeidirektion in Halle am Morgen mitteilte. Die Bundespolizei war den Angaben zufolge im Auftrag der Staatsanwaltschaften Dresden und Görlitz tätig geworden. Auch in Ronnenberg (Niedersachsen) und Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) wurden Objekte durchsucht, dort gab es aber keine Festnahmen.

Ursprung der Ermittlungen sei das Aufgreifen von 19 geschleusten Syrern und Ägyptern, darunter 5 Kinder, in Bernstadt in Sachsen gewesen. Wie es hieß, mussten die geschleusten Menschen tagelang ungesichert auf den Ladeflächen von Lastwagen und Transportern verharren. Sie hätten für das Schleusen 3500 bis 12 000 Euro bezahlt.

An den Ermittlungen, die von der Bundespolizeiinspektion für Kriminalitätsbekämpfung in Halle geleitet werden, ist nach Angaben des Sprechers auch die Polizeibehörde der Europäischen Union, Europol, beteiligt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH