Nach der Messerattacke in einer Dresdner Straßenbahn läuft die Suche nach dem Täter weiter. Wie Polizeidirektion der Elbestadt mitteilte, gingen erste Hinweise ein, die nun abgearbeitet würden. Die Ermittlungen hat laut einer Mitteilung inzwischen die Staatsanwaltschaft übernommen. Bei der Tat in der Nacht zum Sonntag war ein 20 Jahre alter US-Amerikaner im Gesicht verletzt worden, er befindet sich weiter im Krankenhaus. Lebensgefahr habe aber zu keinem Zeitpunkt bestanden. Die Messerattacke geschah, als die Straßenbahn an einer Haltestelle war. Zunächst hätten zwei Männer aus einer Gruppe heraus Frauen in der Straßenbahn belästigt, hieß es im Polizeibericht. Der 20-Jährige sei dazwischengegangen und daraufhin von einem der beiden Täter attackiert worden. Danach flüchteten die Männer. Später griff die Polizei einen 21 Jahre alten Mann aus Syrien als Tatverdächtigen auf. Er wurde vorläufig festgenommen, kam aber wieder auf freien Fuß, weil die Staatsanwaltschaft Dresden keine Haftgründe sah. Dem Vernehmen nach soll er die Messerattacke nicht verübt haben. Die Polizei ermittelt gegen ihn und den weiteren, noch unbekannten Tatverdächtigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei sucht Zeugen vor allem unter den zahlreichen Fahrgästen der Bahn. Der Fall sorgte deutschlandweit für Schlagzeilen. Auch Medien in den USA berichteten, darunter die «New York Post». Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMann wollte sich schützend vor Frauen stellen
Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
Auch Medien aus den USA berichten über den Fall