2,6 Milliarden Euro Gewinn mit Bitcoins - um diese Summe geht es im Prozess am Landgericht Leipzig um den illegalen Streamingdienst «movie2k.to». Auch im internationalen Vergleich im Bereich der Cyberkriminalität ist diese Gewinnsumme aus illegalen Geschäften einzigartig, wie Lars Hornuf, Wirtschaftsprofessor an der TU Dresden und Experte für Cyberkriminalität und Kryptowährungen, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erläutert.
Zwar seien etwa im Fall des Schwarzmarktportals «Silk Road» in den USA mehr Bitcoin sichergestellt worden. «Allerdings hatten sie einen wesentlich geringeren Gegenwert in US-Dollar oder Euro, da zu dem Zeitpunkt der Bitcoin noch einen viel geringeren Wert hatte.»