«Erstmal glaubt man das gar nicht so richtig», sagt der Bannewitzer Bürgermeister Heiko Wersig (parteilos). Doch es stimmte: Zehn Goldbarren hatten Gemeindemitarbeiter kürzlich beim Rasenmähen in einem Rückhaltebecken in Bannewitz gefunden. Das Gold hat laut Polizei einen Gesamtwert von mehr als 30.000 Euro. Viel Geld also, für das die Gemeinde durchaus Verwendung hätte.
Vorher sucht die Polizei aber nach der rechtmäßigen Besitzerin oder dem rechtmäßigen Besitzer der Barren. Möglich sei, dass sie gestohlen wurden. «Der Umstand, dass bei der Polizei Goldbarren als Fundstück abgegeben werden, ist absolut die Ausnahme», sagt Marko Laske, Sprecher der Polizeidirektion Dresden, der dpa. «Ein derartiger Fall ist mir noch nicht untergekommen.»