Knapp acht Monate nach einer tödlichen Messerattacke in Leipzig ist ein 37-Jähriger wegen Mordes und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter hatte der Mann seine ehemalige Lebensgefährtin erstochen und den gemeinsamen Sohn mit zahlreichen Messerstichen lebensgefährlich verletzt.
Die Richter stellten zudem die besondere Schwere der Schuld des Mannes fest. Damit wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen. Mit dem Strafmaß entsprach das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft.