Im Prozess um einen bei einer Verfolgungsjagd getöteten Dresdner Polizisten hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Sie wirft dem jungen Mann mit polnischer Staatsbürgerschaft Mord vor. Er soll in der Absicht gehandelt haben, seine Beteiligung am Diebstahl mehrerer Autos zu verdecken.
Der Verteidiger des Angeklagten beantragte, den Angeklagten wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von nicht mehr als acht Jahren und sechs Monaten zu verurteilen. Dabei würde sich die Strafe aus vorangegangenen Haftstrafen wegen des Autodiebstahls und der für die Tötung des Polizisten zusammensetzen. Für die Tat in Lauchhammer forderte die Verteidigung eine Teilstrafe von sechs Jahren.