Knapp sieben Jahre nach den Ausschreitungen von Rechtsextremen in Chemnitz sind drei junge Männer vom Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Das Verfahren gegen einen vierten Angeklagten wurde eingestellt, wie der Präsident des Landgerichts Chemnitz, Dominik Schulz, mitteilte.
Die Anklage hatte den 24 bis 27 Jahre alten Männern angelastet, im Spätsommer 2018 nach einem sogenannten Trauermarsch in einer Gruppe die Demonstranten der «Herz statt Hetze»-Gegenkundgebung verfolgt, eingekreist und angegriffen zu haben. Dabei sollen auch rechtsextreme Parolen gerufen worden sein.