Das Bundesinnenministerium hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde der gesuchten Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich gegen den Antisemitismusbeauftragten des Bundes, Felix Klein, zurückgewiesen. Das teilte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mit. Zuvor hatte die «Rheinische Post» berichtet.
Klein hatte Liebich öffentlich mit der Aussage kritisiert, die Person «verhöhne nicht nur Jüdinnen und Juden, sondern alle gläubigen Menschen». Er hatte damit auf einen X-Post des Accounts Marla Svenja Liebich reagiert, in dem behauptet wurde, Liebich habe einen Antrag auf koschere Verpflegung im Strafvollzug gestellt. Begründet wurde dies damit, gläubige Jüdin zu sein.
Liebich hatte Ende August eine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz antreten sollen, erschien dort jedoch nicht. Seitdem wurden über den X-Account Marla Svenja Liebich zahlreiche Posts mit dem Hashtag #MarlaRennt abgesetzt.