Radtour zu den Schauplätzen der Zittwerke in Zittau
Geführte Fahrradtour durch Zittaus Industriegeschichte
Das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster lädt am Freitag, den 11. September, um 15 Uhr zu einer besonderen Exkursion ein: einer Fahrradtour zu den Schauplätzen der Zittwerke in Zittau. Begleitet wird die Tour von Dr. Peter Knüvener und Dr. Corinna Wandt, die an verschiedenen Orten historische Hintergründe und Zusammenhänge erläutern.
Treffpunkt ist das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster. Von dort aus führt die Tour zu mehreren Stationen in der Stadt, die eng mit der Geschichte der Zittwerke verbunden sind. Dazu gehören unter anderem die Frauenstraße 7, die frühere Unterkunft der Mitarbeiter aus Dessau, der Eisenbahntunnel, die ehemaligen Moras-Werke auf der Herwigsdorfer Straße sowie das Krematorium.
Historische Orte im Stadtgebiet entdecken
Die Exkursion macht sichtbar, wie stark die Spuren der Zittwerke bis heute im Stadtbild präsent sind. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur Einblicke in die baulichen Hinterlassenschaften, sondern auch in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des ehemaligen Unternehmensstandorts. Die Tour bietet damit einen anschaulichen Zugang zur jüngeren Stadtgeschichte.
Die Teilnahme erfolgt mit dem eigenen Fahrrad und auf eigene Gefahr. Empfohlen werden feste Schuhe und ein Fahrradhelm. Da unterwegs kein WC vorhanden ist, sollten Teilnehmende dies bei der Planung berücksichtigen. Die Dauer der Veranstaltung beträgt etwa drei Stunden.
Anmeldung und Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung ist bis spätestens zwei Tage vor dem Termin per E-Mail an museum@zittau.de erforderlich. Bitte geben Sie dabei auch eine Telefonnummer für Rückfragen an.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Städtischen Museen Zittau. Das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster in der Klosterstraße 3 ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.