Klares Votum für ‚GreenZitty': Prominentes Kuratorium stellt sich hinter Zittaus Landesgartenschau-Bewerbung 2032
Kuratorium stellt sich hinter das Vorhaben
Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker hat zur Begleitung der Bewerbung um die Landesgartenschau 2032 ein Kuratorium einberufen. Nach intensiver Beratung mit dem beauftragten Büro plancontext, der begleitenden Facharbeitsgruppe und der Stadtverwaltung spricht sich die Runde klar für das Vorhaben aus. Nach ihrer Einschätzung überzeugte das Konzept durch inhaltliche Tiefe und durch die absehbar positiven Auswirkungen für Stadt und Region.
Die Mitglieder verstehen sich als Botschafter der Idee „GreenZitty“ und wollen in ihren jeweiligen Netzwerken aktiv für das Projekt werben. Mit ihrer Positionierung wenden sie sich nun auch an die Öffentlichkeit. Zenker dankte den Beteiligten für ihre Unterstützung und betonte, wie wertvoll ihr Einsatz für die weitere Entwicklung der Bewerbung sei.
„Wir arbeiten in Zittau an der Zukunft“
In ihrer Erklärung kommt die Gruppe zu einem eindeutigen Fazit: Zittau verfüge über das Potenzial, die Kompetenz und den Gestaltungswillen, um die Chancen einer Landesgartenschau zu nutzen. Das Vorhaben könne einen dauerhaften Gewinn für die Stadt als Mittelzentrum in einer lebenswerten Dreiländerregion schaffen.
Gleichzeitig benennt das Kuratorium die Herausforderungen offen. Demografische Entwicklung, wirtschaftliche Lage und weltpolitische Unsicherheiten seien spürbar. Umso wichtiger sei es, jetzt an Perspektiven zu arbeiten. Der gemeinsame Tenor lautet deshalb: „Wir arbeiten in Zittau an der Zukunft.“
Breite Unterstützung aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Dem Kuratorium gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an. Dazu zählen unter anderem MdB Kathrin Michel, Landrat Dr. Stephan Meyer, MdL Franziska Schubert, Hochschulrektor Prof. Alexander Kratzsch sowie MdL Conrad Clemens. Ergänzt wird die Runde durch Unternehmer Thomas Krusekopf als Ideengeber, Prof. Sebastian Scholz vom Fraunhofer IWU, Sebastian Herzog vom Allgemeinen Unternehmerverband Zittau und Umgebung e. V. sowie Andreas Wehle vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. Die Leitung liegt bei Oberbürgermeister Thomas Zenker.
Weg zur Bewerbung
Hintergrund der Bewerbung ist eine Machbarkeitsstudie, die die Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Stadtrats erarbeitet hat. Das Berliner Planungsbüro plancontext setzte sich in der Ausschreibung durch und wurde von einer Facharbeitsgruppe aus Stadtverwaltung, Hochschule Zittau/Görlitz, GalaBau-Branche und Architektur begleitet. Am 3. September hatte der Stadtrat beschlossen, dass sich Zittau am 31. Oktober auf Basis der ausgearbeiteten Unterlagen beim Freistaat bewerben soll.