Logo Die Sachsen News

Fake-Anwaltskanzlei lockt Mann aus dem Landkreis Görlitz mit Auto-Angebot

Fake-Anwaltskanzlei lockt Mann aus dem Landkreis Görlitz mit Auto-Angebot
Symbolbild Internetbetrug / pixabay Riki32
Ein Mann aus dem Landkreis Görlitz ist auf eine gefälschte Kanzlei hereingefallen und verlor dabei 30.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Betrug über vermeintliche Kanzlei im Internet

Ein Mann aus dem Landkreis Görlitz ist in den vergangenen Tagen Opfer eines Internetbetrugs geworden und hat dabei mehrere zehntausend Euro verloren. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er auf eine angebliche Anwaltskanzlei aufmerksam, die im Rahmen von Insolvenzverfahren Fahrzeuge zum Verkauf anbot.

Der Geschädigte interessierte sich für einen Mercedes Vito und nahm telefonisch Kontakt auf. Im Gespräch wurde der Kauf des Transporters vereinbart. In der Folge überwies der Mann 30.000 Euro, in der Annahme, ein echtes Angebot über eine seriöse Kanzlei abgeschlossen zu haben.

Gefälschte Website täuscht Seriosität vor

Erst spätere Recherchen brachten den Betrug ans Licht. Der Mann stellte fest, dass es sich bei dem Internetauftritt um eine Fake-Seite handelte, die den Namen einer tatsächlich existierenden Kanzlei missbrauchte. Das Angebot war offenbar gezielt darauf ausgelegt, Vertrauen zu erzeugen und potenzielle Käufer zu täuschen.

Nachdem der Betroffene den Schwindel erkannt hatte, informierte er die Polizei. Diese nahm am 3. August 2026 die Ermittlungen auf. Der Vorfall war der Polizei damit bereits bekannt.

Polizei warnt vor Betrugsmaschen beim Online-Kauf

Der Fall zeigt, wie professionell betrügerische Angebote im Internet inzwischen gestaltet sein können. Besonders bei vermeintlichen Schnäppchen, Fahrzeugverkäufen oder Angeboten im Zusammenhang mit Insolvenzen ist Vorsicht geboten. Käufer sollten Anbieter, Bankdaten und Website-Adressen genau prüfen und bei Unstimmigkeiten skeptisch bleiben.

Wer hohe Summen überweist, ohne die Seriosität des Angebots eindeutig geprüft zu haben, riskiert im schlimmsten Fall erhebliche finanzielle Verluste. Die Ermittlungen zu dem Fall aus dem Landkreis Görlitz dauern an.