Betrüger locken mit Baumaschinen und erbeuten fünfstelligen Betrag
Verlockendes Angebot per E-Mail
In Weißwasser ist ein Mann Opfer eines Betrugs geworden und hat dabei einen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Nach Angaben der Polizei erhielt der 48-Jährige bereits Ende August eine E-Mail mit einem scheinbar attraktiven Angebot: Eine angebliche Anwaltskanzlei bot Baumaschinen und Fahrzeuge aus einer Insolvenz zum Kauf an.
Der Mann vertraute dem Schreiben offenbar und überwies das geforderte Geld. Die versprochene Ware erhielt er jedoch nicht. Wie hoch der Schaden genau ist, nannte die Polizei nicht, es handelt sich aber um einen fünfstelligen Betrag.
Polizei prüft Betrugsmasche mit Insolvenzangeboten
Solche Fälle zeigen, wie professionell Betrüger mittlerweile vorgehen. Sie nutzen seriös klingende E-Mails, vermeintliche Kanzleien oder andere offizielle Bezüge, um Vertrauen zu schaffen. Besonders Angebote mit seltenen oder begehrten Gütern wie Baumaschinen, Fahrzeugen oder Technik können für Interessenten überzeugend wirken.
Der Kriminaldienst in Weißwasser hat die Ermittlungen übernommen. Ob die Täter bereits identifiziert werden konnten, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei warnt immer wieder vor Vorauszahlungen an unbekannte Anbieter und rät dazu, Angebote im Zweifel sorgfältig zu prüfen.
Wichtige Hinweise für Käufer
Wer im Internet oder per E-Mail auf ungewöhnliche Verkaufsangebote stößt, sollte besonders aufmerksam sein. Seriöse Anbieter lassen sich in der Regel überprüfen, etwa über Impressum, Handelsregisterdaten oder unabhängige Rückmeldungen. Auch eine direkte Kontaktaufnahme mit der angeblichen Kanzlei oder dem Insolvenzverwalter kann helfen, Betrugsversuche früh zu erkennen.