B 96 nördlich Zittau: Verkehrsfreigabe zwischen Mittelherwigsdorf und Oderwitz
Am 25. September wird die B 96 nördlich von Zittau zwischen Mittelherwigsdorf und Oderwitz für den Verkehr freigegeben. Ab den frühen Nachmittagsstunden kann der Verkehr wieder über den bisherigen Baustellenbereich rollen. In den Tagen nach der Freigabe werden noch Restarbeiten ausgeführt, vor allem der Rückbau der bauzeitlichen Umleitungsführung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Die Arbeiten im Auftrag der Niederlassung Bautzen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr hatten am 2. Juni 2025 begonnen und werden nun planmäßig abgeschlossen. Die Maßnahme umfasste den grundhaften Ausbau der Bundesstraße auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern. Erneuert wurden dabei nicht nur die Fahrbahn, sondern auch die Straßenentwässerung. Zudem wurde ein neuer Radweg angebaut, was die Verkehrssituation für Radfahrende verbessert.
Zum Umfang gehörten außerdem umfangreiche Erd- und Tiefbauarbeiten, die Instandsetzung der Brücke über das Landwasser sowie der Einbau des frostsicheren Oberbaus, der die Straße dauerhaft stabilisieren soll. Mit der Freigabe wird ein wichtiger Abschnitt der B 96 wieder uneingeschränkt nutzbar. Die Gesamtmaßnahme kostet rund 6,8 Millionen Euro.
Der überwiegende Teil wird aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Die Gemeinde Mittelherwigsdorf beteiligt sich mit rund 40.000 Euro, die Gemeinde Oderwitz mit rund 110.000 Euro. Für Pendler, Anwohner und den regionalen Verkehr bringt die Fertigstellung eine spürbare Entlastung und verbessert zugleich die Infrastruktur im Raum nördlich von Zittau.