Auf den Spuren: Zittauer Familien im 17. und 18. Jahrhundert
Führung zum Tag des offenen Denkmals in Zittau
Am Sonntag, 13. September 2026, bietet das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster eine besondere Führung an. Unter dem Titel „Auf der Spur der Zittauer Familien im 17. und 18. Jahrhundert durch Zittau“ geht Dr. Peter Knüvener, Direktor der Städtischen Museen, von 11 bis 13 Uhr auf eine historische Entdeckungstour durch die Stadt.
Treffpunkt ist das Museum im Franziskanerkloster, Klosterstraße 3. Die Teilnahme kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder zahlen 2 Euro.
Familiengeschichten aus der Zittauer Altstadt
In der Zittauer Innenstadt sind noch heute zahlreiche Wohnhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Viele von ihnen erzählen nicht nur von Architektur und Stadtbild, sondern auch von ihren früheren Bewohnern. Oft ist bekannt, wer dort lebte, welche Handwerke ausgeübt wurden, ob die Familien zu den Bürgermeistergeschlechtern zählten oder als Kaufleute in der Welt unterwegs waren.
Diese Informationen verdanken sich vor allem den Sammlungen des Museums. Epitaphien, Dokumente und Bildnisse bewahren die Erinnerung an bedeutende Zittauer Familien und machen ihre Lebenswege bis heute nachvollziehbar.
Stationen zwischen Museum, Altstadt und Kirchen
Die Tour führt durch die Altstadt und zu ausgewählten Orten des Zittauer Epitaphienschatzes in der Kloster- und Kreuzkirche. Dabei wird auch der Blick in das ein oder andere historische Haus geworfen. So verbindet die Führung Stadtgeschichte, Kunst- und Erinnerungskultur auf anschauliche Weise.
Der Rundgang richtet sich an alle, die Zittau aus einem neuen Blickwinkel kennenlernen möchten. Die Führung bietet spannende Einblicke in die soziale und wirtschaftliche Geschichte der Stadt und zeigt, wie eng persönliche Biografien mit dem historischen Stadtbild verbunden sind.