Mit dem Beginn der Grippesaison kommt es in Sachsen bei der Versorgung mit Arzneimitteln weiterhin zu Verzögerungen und Engpässen. «Aktuell bestehen Engpässe bei Antibiotika, Blutdrucksenkern, Schmerzmitteln oder auch Krebsmedikamenten und Insulinen», sagte Reinhard Groß, stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes. Bislang könne jedoch in den meisten Fällen ein Ersatzpräparat angeboten werden.
Vielfach sei eine ganze Reihe von Medikamenten zwar lieferbar, jedoch nicht in der benötigten Anzahl, erläuterte Groß. Die Liste der betroffenen Arzneimittel und Medizinprodukte variiere zwischen 400 und 1.000 Präparaten innerhalb der Apothekenlandschaft.