In Sachsen wird händeringend nach Pflegekräften gesucht. «Es gibt kaum arbeitslose Fachkräfte, dafür umso mehr offene Stellen im Pflegebereich. Auch für die kommenden Jahre sehe ich keine Trendwende, denn der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt lassen den Bedarf weiter steigen», erklärte Klaus-Peter Hansen, Chef der Arbeitsagentur in Sachsen.
Ob in Krankenhäusern, Altenheimen oder beim mobilen Pflegedienst – die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften sei nach wie vor hoch, hieß es. Im Jahr 2024 waren rund 1.160 offene Stellen für Pflegefachkräfte gemeldet. Dem standen 460 arbeitslose Pflegefachkräfte gegenüber. Hansen zufolge sei der Pflegebereich eine der am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Branchen. Nach Berechnungen ist Sachsen im Jahr 2030 das Bundesland mit der ältesten Bevölkerung.