In Sachsen häufen sich im Zuge der saisonalen Grippewelle die Atemwegserkrankungen. Nach Angaben der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) sind dafür vor allem Influenzaviren verantwortlich. In der vierten Januarwoche wurden laut dem jüngsten Bericht der Behörde mit 3.407 Erkrankungen nahezu doppelt so viele gemeldet wie in der Vorwoche. Das entspricht einem Plus von 90 Prozent. Waren es bisher vor allem Erwachsene, sind nun vor allem jüngere Schulkinder betroffen.
Auch bei den übermittelten Infektionen mit Respiratorischen Synzytial-Viren (RSV) gab es einen deutlichen Anstieg um 65 Prozent zur Vorwoche. Die 387 Fälle werden weiterhin meist bei Kleinkindern, gefolgt von Senioren, diagnostiziert. Indes Corona-Infektionen, die bis Ende 2024 dominierten, sind mit 276 neu gemeldeten Fällen weiter auf dem Rückzug - betroffen sind vor allem Erwachsen und Senioren.