Verlängerter Lockdown, verschärfte Kontaktbeschränkungen und verkürzte Winterferien: Sachsen plant in der Corona-Pandemie weitere Einschränkungen. Darauf hatte sich das schwarz-grün-rote Kabinett am späten Dienstagabend verständigt. Zuvor hatten sich Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Man könne in Sachsen aufgrund der hohen Infektionszahlen noch keine Entwarnung geben, betonte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Am Freitag will das Kabinett seine neue Corona-Schutzverordnung beschließen. Die aktuelle gilt noch bis zum 10. Januar.
Entsprechend der Linie von Bund und Ländern sind dann strengere Kontaktbeschränkungen vorgesehen. Angehörige eines Hausstandes sollen sich nur noch mit maximal einer anderen Person treffen, Kinder unter 14 zählen dabei nicht. Köpping warb zudem dafür, die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs zu verringern, um Kontakte zu begrenzen. Dazu wolle man auch mit den Verkehrsunternehmen sprechen. Die Arbeitgeber rief sie auf, Homeoffice zu ermöglichen.