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Dresdner Kirchen: Etwa ein Drittel der üblichen Besucher

Dresdner Kirchen: Etwa ein Drittel der üblichen Besucher
Besucher sitzen an Heilig Abend in der Frauenkirche in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News

Mitten in der Corona-Krise haben Christen die Geburt Jesu gefeiert - teils mit ungewöhnlichen Gottesdiensten. In die Kirchen und Pfarrhöfe in Dresden seien Heiligabend «grob geschätzt» etwa ein Drittel der üblichen Besucher gekommen, teilte der evangelische-lutherische Kirchenbezirk Dresden am Samstag mit. Die Menschen hätten sich an Abstandsregeln gehalten, nur selten hätte eine Kirche kurzzeitig wegen zu großen Andrangs geschlossen werden müssen, hieß es. Neben digitalen Krippenspielen und musikalischen Vespern im Internet gab es an Weihnachten auch offene Kirchen - etwa in der Neustadt, in Pieschen und Hosterwitz. Vielerorts waren Krippenfiguren aufgebaut, Besucher konnten eine Kerze anzünden oder in ein Gästebuch schreiben.

In der Kreuzkirche oder auch in der Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben gab es Vespern, die vorhandene Platzkapazität wurden nach Kirchenangaben nicht ausgeschöpft. «Die besondere Gefährdungssituation ließ alle sehr verantwortlich handeln», sagte Superintendent Christian Behr. Auch Open-Air-Angebote wurden demnach gut angenommen, etwa an der Schifferkirche «Maria am Wasser»: Mit Teelichten in Gläsern wurden auf der Elbwiese unterhalb der Kirche jeweils Punkte markiert, an denen die Familien stehen durften, um den Abstand zu wahren. Rund 100 Besucher kamen.

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