Wo finden sich an der ehemaligen innerdeutschen Grenze noch Türme der DDR-Grenzposten? Wo wurden im Kalten Krieg in Grenznähe ganze Orte platt gemacht? Wie hat die Natur den früheren Todesstreifen zwischen der DDR und der Bundesrepublik erobert? All das erklärt die neue App «Das Grüne Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie», die die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur kurz vor dem 35. Tag der Deutschen Einheit vorstellt. Sie findet sich schon in den gängigen App-Stores.
Die App versteht sich als interaktiver Reiseführer und Bildungsangebot zur deutschen Geschichte, wie die Macher des Vereins Berlin History mitteilten. Informationen gibt es zu 900 Orten entlang der 1.378 Kilometer langen ehemaligen Grenze. Die App bietet digitale Karten, 2.500 Fotos, Archivmaterial und Informationstexte, die man sich auch anhören kann.