Ausbildung, Job, Familiensituation - wie die Menschen in Sachsen leben, soll der Mikrozensus herausfinden. Die Befragungen sind jetzt angelaufen, wie die Kommunen informierten. In diesem Jahr befragt das Statistische Landesamt dafür rund 20.000 Haushalte im Freistaat. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und wie sichert man sich gegen Fälschungen ab?
Was ist der Mikrozensus?
Der Mikrozensus wird bereits seit 1957 jedes Jahr bei rund einem Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt. Der Begriff bedeutet «kleine Volkszählung». Die gewonnenen Daten liefern Bund und Ländern wichtige Erkenntnisse zu den Lebensbedingungen in Deutschland.
Die beteiligten Haushalte werden nach den Regeln eines statistisch-mathematischen Zufallsverfahrens ausgewählt. Sie werden bis zu viermal in fünf aufeinanderfolgenden Jahren befragt. Nach der vierten Befragung werden diese Haushalte durch neue Stichprobenhaushalte ersetzt.