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Herzog von Kent eröffnet Lernweg zur Geschichte Dresdens

Herzog von Kent eröffnet Lernweg zur Geschichte Dresdens
Der Herzog von Kent erinnert in Dresden an gelungene Versöhnung. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Seit dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Frauenkirche fördert der britische Dresden Trust die Versöhnung. Zum 80. Gedenktag wendet sich dessen königlicher Schirmherr in Dresden an die Jugend.

Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg hat Prinz Edward Herzog von Kent als königlicher Schirmherr des britischen Dresden Trust einen neuen Dresdner Lernweg eröffnet. Die kostenfreie interaktive Tour durch die Geschichte der Elbestadt im 20. Jahrhundert wurde mit der Fördergesellschaft Frauenkirche Dresden entwickelt. Damit können Schüler höherer Jahrgänge aus dem In- und Ausland die Bedeutung der Stadt für die europäische Geschichte erkunden, ebenso wie historische Ereignissen in Dresdens Partnerstädten.

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Herzog von Kent verweist auf gelungene Versöhnung

«Neben der Trauer, die wir in unseren Herzen verspüren, blicken wir auch zurück auf 30 Jahre Versöhnung und wachsender Freundschaft zwischen Großbritannien und den Menschen von Dresden», sagte der Cousin von Elisabeth II. (1926-2023), der in Vertretung von König Charles II. am Dresdner Gedenken teilnahm, im Rathaus. «Es ist mein fester Wunsch, die Wunden des Krieges zu heilen und den Frieden zu fördern». Der Dresden Trust setze sich weiter dafür ein, «die Brücken des Vertrauens und der Freundschaft, die wir gemeinsam aufgebaut haben, weiter zu stärken». 

Hilbert an die Jugend: Erinnerung lebendig halten

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) forderte die Jugendlichen auf, sich mit dieser Vergangenheit auseinanderzusetzen und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. Er appellierte an die jungen Gäste, darunter auch Jugendgruppen aus Dresdens Partnerstädten, «bleibt wachsam, hinterfragt kritisch, mischt euch ein, übernehmt Verantwortung, aber vor allem, haltet die Erinnerungen derer, die die Zeit erlebt haben, lebendig!» Die Kanäle und Formen, «um die Vergangenheit in die Zukunft zu tragen», wählten sie selbst – Social Media, Podcast, Dialog oder etwas anderes.

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