Mehr als eine Million Lichtpunkte machen in diesem Winter erstmals zwei historische Parkanlagen in Sachsen für einige Wochen zum Christmas Garden. Am Donnerstag wurde mit Einbruch der Dunkelheit die Illumination wieder in Schloss und Park Pillnitz in Dresden eingeschaltet. «Die ersten Besucher sind schon da», sagte ein Sprecher der Veranstalter. In der einstigen fürstlichen Sommerresidenz aus dem 18. Jahrhundert im Osten der Stadt sind nun bis Mitte Januar rund 30 Lichtinstallationen, -inszenierungen und -projektionen arrangiert. Der rund zwei Kilometer lange Rundweg durch das barocke Gartenareal wurde um einige neue Installationen ergänzt.
So erinnert eine «Natura» auf dem Blutbuche-Denkmal an die Schutzbedürftigkeit der Natur. Ihr mit Blumen geschmücktes Gesicht wird auf den Stumpf des Baumes projiziert und mit der Stimme einer Synchronsprecherin «lebendig». Der Englische Pavillon wurde, in Anlehnung an die erzgebirgische Tradition, temporär eine Weihnachtspyramide. Der «Goldene Reiter», ein berühmtes Dresdner Denkmal, ist virtuell präsent.