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Königspaar nimmt in Erfurt Bad in der Menge

08.02.2017 von

Máxima-Rufe, Applaus von Schaulustigen und Blumensträuße für das niederländische Königspaar: Willem-Alexander und Máxima haben sich am Mittwochvormittag bei ihrem Besuch in Erfurt volksnah gezeigt. Bei ihrem kurzen Spaziergang durch die Altstadt schüttelte der König immer wieder die Hände von royalen Fans und ließ sich mit ihnen fotografieren. Bis zu 200 Menschen begleiten das Paar. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) zeigten dem königlichen Paar Sehenswertes in Erfurt, darunter die berühmte Krämerbrücke.

Beim Gang über die beidseitig mit alten Fachwerkhäusern bebaute Brücke fragte Willem-Alexander verwundert, wo denn das Wasser sei. Daraufhin wich Ramelow von der im Protokoll vorgesehenen Route ab und machte einen Abstecher zur Gera, die unterhalb der Brücke fließt. Die Krämerbrücke wirkt wie eine enge Gasse. Sie gilt als die einzige mit Häusern bebaute Brücke nördlich der Alpen.

Bausewein sagte nach dem Besuch, das Königspaar habe bedauert, nicht mehr Zeit in Erfurt verbringen zu können. Julia König aus Erfurt, eine der vielen Fans der niederländischen Königsfamilie, nahm extra für die Stippvisite Urlaub, wie sie sagte: «Wann kommt es schon einmal vor, dass das Königspaar zu uns nach Hause kommt.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jens Kalaene

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