Eine Murmelbahn für Kinder, eine Indoor-Erlebniswelt oder mehr Mountainbikes: Sachsens Wintersportorte planen weitere Investitionen und wollen unabhängiger vom Wetter bei Touristen punkten. Weil die Schneesicherheit in Mittelgebirgsregionen abnimmt, brauche es noch mehr Angebote für jede Jahreszeit, heißt es dazu aus dem Tourismusministerium in Dresden. Diese sollen sich vor allem an Familien mit Kindern richten. Die 7,2 Millionen Euro aus dem aktuellen Programm «Ganzjahrestourismus» seien voll ausgeschöpft.
«Der Schwerpunkt der bisherigen Bewilligungen liegt auf den Wintertourismusgebieten im Erzgebirge und im Vogtland», so das Ministerium. Es gehe um touristische Angebote, unabhängig von Schnee - egal ob natürlich oder aus der Schneekanone. Bewilligt wurden auch Vorhaben in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Mittelsachsen, Nordsachsen und Bautzen. «Auch hier geht es um aktivtouristische Angebote, die möglichst ganzjährig genutzt werden können», erklärt eine Sprecherin. Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) will diese Woche mehrere Förderbescheide übergeben.