Lausitzer Seenland, Sächsische Schweiz oder die Via Regia: Sachsen will noch mehr Aktivurlauber anlocken und hat zur Ausbildung fachkundiger Begleiter eine Wander- und Pilgerakademie gegründet. «Das Interesse an Wandern und Pilgern ist bei allen Bevölkerungsgruppen sehr groß, nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Daher gibt es gerade in diesem Bereich großes Potenzial, viele Gäste von nah und fern zu gewinnen», erklärte Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) am Mittwoch in Dresden. Auch unter spirituellen Gesichtspunkten sei es sehr attraktiv, Sachsen zu Fuß zu entdecken.
Um Projekte in diesem Bereich zu fördern, sind jährlich 300.000 Euro im aktuellen sächsischen Doppelhaushalt eingestellt, teilte das Ministerium für Kultur und Tourismus mit. Regionale Wandervereine, Pilgerinitiativen, Kirchgemeinden und Beherbergungsstätten könnten pro Jahr bis zu 2000 Euro Förderung erhalten. Jörg Markert, Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen, rief Akteure auf, sich schnell zu melden. «Auch für dieses Jahr gibt es noch die Chance, unbürokratisch Mittel zu beantragen.»