Drei Wochen lang müssen Dresdner und Besucher der Landeshauptstadt auf die beliebte Schwebebahn verzichten. Bis zum 13. März läuft die diesjährige Frühjahrsrevision, wie die Dresdner Verkehrsbetriebe mitteilten. Weil die Instandsetzungsarbeiten an der 125 Jahre alten Bergbahn in diesem Jahr besonders umfangreich sind, dauern sie demnach eine Woche länger als sonst üblich.
Die erste Fahrt nach überstandener TÜV-Prüfung ist für den 14. März um 10.00 Uhr geplant. Bis dahin müssen Fahrgäste von und nach Oberloschwitz auf die Buslinie 84 ausweichen.
Zugseil wird gekürzt
Kern der Frühjahrsrevision bildet der nach vier Jahren vorgeschriebene «Seilendenverguss». Dabei werden die beiden Enden des 410 Meter langen und 38 Millimeter dicken Zugseils rund 30 Zentimeter gekürzt und neu vergossen. Das sorgt dafür, dass sich die insgesamt 216 Einzeldrähte nicht entflechten und die Stabilität erhalten bleibt.
Großes Augenmerk legen die Techniker auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers, an dem die beiden Wagen hängen. Elektrik, die Seilbahnsteuerung sowie alle Teile des Fahrwerks auf den Wagendächern werden überprüft. Auch die vier großen Umlenkscheiben des Seils - die sogenannten Leiträder - kommen auf den Prüfstand.
Im Boden des Maschinenhauses an der oberen Station führen die Techniker zudem Probebohrungen durch. Damit soll die Beschaffenheit für eine geplante Stabilisierung der Tragkonstruktion untersucht werden.
Revision der Standseilbahn schließt sich an
Ab dem 16. März wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn. Dort dauert die Revision bis zum 27. März, anschließend gilt für beide Bahnen der Sommerfahrplan.
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